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CD: Durch die Nacht

Durch die Nacht

Unser jüngstes Werk verspricht ca. 37 Minuten Hörgenuß, der sich auf 10 Songs verteilt: Gecko, MB präsentiert, Panzerwels, Stadtrandstatisten, Ende eines Mietvertrags, Schnitt, Verzählt, Neulandgewinnung, Eine andere Welt ist möglich, 6 Uhr vor Kohle

Art: Compact Disc
Preis: 8€

Rezensionen

Plastic Bomb

"D.U.C. waren nie eine Band, die sich laut in den Vordergrund drängte. […] Was soll´s... für einige gute Songs hat es in der Vergangenheit alle Male gereicht. Das ist auch hier wieder so. Leicht düster sind sie, aber nicht traurig. Melancholie siegt über Gejammer. Und schnell genug sind die Songs auch, so dass sie genug Leben besitzen. Klar, die ewigen Vergleiche fallen auch hier. VERBRANNTE ERDE, EA80 etc., aber D.U.C. stehen inzwischen auch für sich selbst, sind selbst so was wie ein Markenzeichen geworden. „Eine andere Welt ist möglich“ ist ein verdammt guter, schneller Track. Den Song „Stadtrandstatisten“ kennt ihr ja schon von der CD-Beilage zu PLASTIC BOMB #48. Wenn er euch gefällt, dann riskiert doch mal beide Ohren. „Durch die Nacht“ sollte allen Freunden des melancholischen, leicht düsteren Punk eine paar schöne Momente bescheren."

Der gestreckte Mittelfinger

"'Die gibts noch?' war mein erster Gedanke, als ich den Briefumschlag öffnete und die CD herausholte. DUC sind eine klasse Band, die mich jetzt schon seit etlichen Jahren begleitet, und mit, 'Durst ist schlimmer als Heimweh' haben sie einen meiner absoluten Tophits geschrieben. Sie werden oft mit, EA80, Muff Potter, Dackelblut etc verglichen. Also mit Bands, die intelligente deutsche Texte haben und grob gesagt, melancholischen bis düsteren Punkrock spielen. Dies trifft auch auf DUC zu. Die Texte sind intelligent, persönlich und nicht stumpf. Die Musik verbreitet eine angenehme melancholische Stimmung. Allerdings sind und waren DUC nie ein Abklatsch der oben genannten Bands, sondern immer eine Band die es schaffte einen eigenständigen Sound zu kreieren. So auch auf dieser CD. Mir gefällt das ausgesprochen gut. Immer kann ich mir die CD zwar nicht anhören, aber jetzt, im regnerischen Herbst, wird die CD garantiert öfter in meinen CD-Player wandern."

Underdog-Fanzine

"Auf Lampenschirmen, Waschmitteldosen haben DUC anfangs getrommelt, übers Plastikmikro geträllert, bis sie als Duo in Tanzkapellenmanier die Republik und Hochzeitsveranstaltungen unsicher machten. Jetzt feiern DUC bald ihre Silberhochzeit und widmen sich ihrem Gelsenkirchener Barock. Stilvoll und erwachsen wie die Vorstadtkrododile heute wären. 'Auf der Suche nach dem Kick, der mich hier raushaut aus diesem unbezahlten Leben, aus diesem Sturzflug ohne Aufprall(...)', aus 'VERZÄHLT'. DUC brauchen keine rebellischen Slogans, sondern vermitteln unkompizierte Alltagsgeschichten der komplizierten Welt und halten ihre Gitarre schützend vor den Randgruppen der Gesellschaft, verpacken den Inhalt in Klischeefreien Punkrock, der ganz ohne Nebenwirkungen knallt wie die Arbeiterfaust eines stillgelegten Kohlewerks."

Moloko-Plus Fanzine

"Und noch nen Hamma in Sachen Deutsch. DUC aus Gelsenkiiieeerchen gibt´s auch schon ne ganze Ewigkeit und liefern hier für mich eine der TOP5 Platten dieses Jahres ab. Toms Stimme fand ich schon immer sehr geil, jetzt haben die Jungs auch endlich nen vernünftigen Drummer an Bord und vor allem einen anständigen Gitarrensound. Zehn Songs, keine Ausfälle, einzig die teilweise überlangen Intros einzelner Stücke stören ein ganz klein wenig. „Panzerwels“, „Stadtrandstatisten“ und vor allem „6 vor Kohle“ sind Granaten für die Ewigkeit. Stellenweise erinnert man sich noch an EA80, ist mit der Scheibe aber mal eben locker aus deren Schatten gehüpft. Bleibt zu hoffen dass das Trio in der Besetzung bestehen bleibt."
- Onkelchen 9P

Twisted Chords Mailorder

"Tja, mit DUC ist das so eine Sache…. Die Band gibt es schon ewig, wir hatten vor Jahren in der Anfangsphase von Twisted Chords mal einige Songs von ihnen auf einer Compilation veröffentlicht, kurz danach kam die grandiose Debut-LP auf Bad Taste Records und eigentlich sah alles danach aus, als würden sich DUC nahtlos in die Reihe großer Bandnamen wie EA 80, Boxhamsters und Kollegen einreihen. Warum das nie so richtig geklappt und die Band bis heute mehr ein Insidertipp als der große Renner ist, bleibt für mich schleierhaft…. Jedenfalls liegt nach Jahren mit „Durch die Nacht“ das zweite Album der Gelsenkirchener vor, veröffentlicht auf dem netten kleinen „Elfenart“-Label und das kann einfach alles. Als Vergleich würde ich immer noch zu EA 80 greifen, eine ähnlich düstere und kompakte Atmosphäre können DUC transportieren. Dazu kommen geniale, kopflastige deutsche Texte, deren Sinn sich manchmal erst nach mehrmaligem Lesen/Hören ergibt und die die Platte auch nach mehrmaligen Hören noch interessant und spannend halten. 37 Minuten, 10 Songs, kein Ausfall, ich bin Fan und werde es bleiben…. Wenn die damit nicht endlich die Anerkennung bekommen, die ihnen längst zusteht, verstehe ich die Welt nicht mehr... "